©2003 Yū Aida / MADHOUSE / Gansuringā Gāru

Gunslinger Girl (2003)

Nach außen hin sind die fünf Mädchen Triela, Henrietta, Angelica, Ricound Claes ganz normal. Sie wohnen und genießen ihr Leben zusammen in einem Wohnheim, doch der Schein trügt: Die Mädchen sind nämlich nicht so normal, wie sie wirken. Sie sind Cyborgs; menschliche Wesen mit mechanischen Körperteilen. Sie arbeiten alle für die Sektion 2 der „Staatlichen Gesellschaft für soziale Wohlfahrt“, wobei dieser Ausdruck natürlich ebenfalls nur Tarnung ist. Dahinter versteckt sich eine Organisation, die Aufträge für die korrupte Regierung des Landes erledigt. Sektion 2 ist dabei eine Unterabteilung, die physisch geschädigte Kinder aufnimmt und ihnen Prothesen implantieren. Da die meisten Kinder eine eher tragische Vorgeschichte haben, werden sie dann gleich noch einer Konditionierung unterzogen. Dies dient zum einen dazu, die Vergangenheit und auch schlimme Erinnerungen zu löschen und gleichzeitig aber auch dazu, die Loyalität zur Organisation zu stärken. Jedes der Cyborg-Kinder hat bei seinen Einsätzen einen erwachsenen Partner, einen so genannten Operator, mit welchem es eine "Fratello"- Einheit (Fratello= Geschwister) bildet. Mit ihrem Operator gehen die Mädchen zum Teil eine sehr enge Bindung ein, die tatsächlich an Geschwister erinnert, was aber nicht immer reibungslos verläuft. Aus reiner Nächstenliebe scheint die Organisation aber auch nicht zu handeln, im Gegenteil, die Kinder werden zu Killerinnen umerzogen und müssen knallharte Aufträge ausführen. Doch wie lange geht das gut? (Quelle: anisearch)

Schaue auch die Fortsetzung! Gunslinger Girl: Il Teatrino (2008)